About

1986 geboren, studierte Franziska Autzen nach einem Auslandsaufenthalt in Kopenhagen Neuere Deutsche Literatur- und Medienwissenschaften, Ältere deutsche Literatur und Sprachwissenschaft und Skandinavistik in Kiel und später Deutschsprachige Literatur mit dem Schwerpunkt Theater und Medien in Hamburg.

2014 bis 2017 war sie feste Regieassistentin am Thalia Theater. Während dieser Zeit arbeitete sie u.a. mit den Regisseur*innen Bernadette La Hengst, Bastian Kraft, Studio Braun, Christopher Rüping, Jan Bosse, Stefan Pucher, Johan Simons und mehrmals mit Jette Steckel und Antú Romero Nunes zusammen.

In dieser Zeit war sie außerdem für zahlreiche szenische Einrichtungen verantwortlich (u.a. Lautsprecher, Thalia-Soap, Herzzentrum sowie szenische Lesungen während der Lessingtage).

Beim Festival „Theater der Welt 2017“ übernahm sie die Leitung des Spielortes Oberhafenquartier und kuratierte dort ein eigenes Programm.

Gemeinsam mit Friederike Harmstorf und Daniel Lommatzsch produzierte sie ab Ende 2012 den Thalia-Ensemble-Film „Am Ende ist man tot“, der im Sommer 2018 im Hamburger Abaton Kinopremiere feierte.

Seit 2017 arbeitet Franziska Autzen als freischaffende Regisseurin.

Seit der Spielzeit 20/21 ist Autzen Hausregisseurin am Theater Konstanz und Mitkuratorin des Festivals LET’S ALLY. Das neugegründete Festival in Konstanz will das Potential unterschiedlicher Stimmen, Perspektiven und Ideen bündeln, aus ihnen lernen und sucht nach einem solidarischen Miteinander in Kunst und Diskurs. Jedes Jahr mit einem anderen Schwerpunkt.

Regisseurin Franziska Autzen arbeitet gerne mit aktuellen gesellschaftskritischen Themen. Kontinuierlich setzt sie sich in ihrer Arbeit mit den Themen struktureller und systemischer Gewalt, Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und der Macht von Sprache auseinander.

Widerstand. Widerstand wogegen?! Wo soll man da anfangen…“

(Live-) Musik ist ein wiederkehrendes Moment und wichtiger Ausdruck in ihrer Arbeit am Theater.

Autzen ist zweifache Gewinnerin des Tramprennens (2008 & 2011).